Zum Inhalt springen
NegativeNewsSearchEin Produkt von DemandFlow

Pro & Contra

Wofür dieses Produkt gebaut ist — und wofür nicht.

Sie werden die Grenzen ohnehin finden. Besser jetzt als in der Due Diligence oder, schlimmer, im Prüfungsgespräch.

Blick nach oben zwischen zwei gläsernen Bürotürmen im Abendlicht.

Warum diese Seite existiert

Wer Screening-Software beschafft, hat es gewöhnlich mit Anbietern zu tun, deren Materialien keine einzige Einschränkung enthalten. Das erschwert die Bewertung erheblich, weil die eigentliche Arbeit — herausfinden, was das Produkt nicht kann — vollständig beim Käufer liegt. Wir nehmen Ihnen den Teil ab. Die folgenden Einschränkungen sind vollständig, soweit wir sie kennen; wenn Sie eine finden, die hier fehlt, sagen Sie es uns und wir ergänzen sie.

Dafür

Was das Produkt nachweislich gut kann.

  • Breite in einem Vorgang

    Live-Suche, ein 36-Monats-Archiv und der Sanktionslistenabgleich laufen zusammen und werden dedupliziert. Sie führen keine drei Werkzeuge nebeneinander und gleichen deren Ergebnisse nicht von Hand ab.

  • Länderlogik, die tatsächlich greift

    Passende Suchdomain, Sprache und Region je Land — und bei eingeschränkter Pressefreiheit automatisch eine zusätzliche internationale Lane. Für Fälle außerhalb des deutschsprachigen Raums ist das der größte einzelne Qualitätsunterschied.

  • Reproduzierbare Namensauflösung

    Varianten kommen aus einem kuratierten Bestand. Zwei Läufe derselben Anfrage erzeugen dieselbe Suche — Voraussetzung dafür, ein Ergebnis überhaupt verteidigen zu können.

  • Prüfungsfeste Ausgabe

    Vier Risikodimensionen mit Score und Begründung, Relevanzbezug, Quelle, Datum, offengelegte Paywall-Kürzungen und der dokumentierte Suchlauf. Das Ergebnis ist ablagefähig, ohne dass jemand es aufbereitet.

  • Vertraulichkeit der Fragestellung

    Blind signierte Token trennen die Abfrage von Ihrer Identität. Für Prüfungen rund um Übernahmen, Anbahnungen oder Verdachtsfälle im eigenen Bestand ist das ein eigenständiger Wert.

  • Integrationsaufwand nahe null

    Ein HTTP-Aufruf mit einem zusätzlichen Header. Kein SDK, keine Kryptobibliothek im Produktivpfad, keine Abhängigkeit, die Ihre IT dauerhaft pflegen muss.

  • Ehrliches Fehlerverhalten

    Nicht beantwortbare Vorgänge werden als gescheitert gemeldet und kosten kein Kontingent, statt als unauffälliges Leerergebnis durchzugehen.

  • Betrieb im europäischen Rahmen

    Bereitstellung in der EU oder im eigenen Rechenzentrum, Onboarding über ausgestellte Client-Zertifikate, keine Abhängigkeit von einem Portal-Login.

Dagegen

Was das Produkt nicht kann, nicht abdeckt oder nicht ersetzt.

  • Entscheidungsunterstützung, keine Entscheidung

    Die Artikelanalyse wird von einem Sprachmodell erstellt. Es ist eng geführt und darf nur verwenden, was im Text steht — aber es kann eine Formulierung falsch gewichten, eine Verneinung übersehen oder eine Beteiligung fehlerhaft zuordnen. Jeder Treffer gehört vor menschliche Augen, und die abschließende Beurteilung bleibt bei Ihnen. Wer eine vollautomatische Freigabe ohne Sichtung sucht, ist hier falsch.

  • Sanktionslisten: EU, OFAC und CSL — und nichts darüber hinaus

    Abgeglichen werden die EU-Konsolidierte Liste, die OFAC-SDN-Liste und die US Consolidated Screening List, die die BIS-Listen Entity List und Denied Persons, ITAR-Debarment sowie die Nicht-SDN-Listen des Treasury ergänzt. Nicht enthalten sind unter anderem UN, UK HMT und SECO. Wer eine vollständige Listenabdeckung benötigt, braucht zusätzlich einen spezialisierten Listenanbieter — NegativeNewsSearch ersetzt ihn nicht.

  • Kein PEP-Screening, keine Beteiligungsstrukturen, kein laufendes Monitoring

    Es gibt keine PEP-Datenbank, keine Auflösung wirtschaftlich Berechtigter, keine Konzernstrukturanalyse und keine dauerhafte Überwachung eines Bestands mit Benachrichtigung bei Neuigkeiten. Das Produkt ist Adverse Media, nicht die vollständige KYC-Suite. Es fügt sich neben Ihre bestehenden Werkzeuge, es ersetzt sie nicht.

  • Ausgabesprachen: Englisch und Deutsch

    Artikelanalysen und Gesamtbewertung werden je Abfrage auf Englisch oder Deutsch verfasst — direkt aus dem Quellartikel, nicht aus einer anderen Sprache übersetzt. Für deutsch- und englischsprachige Akten reicht das; wer Berichte auf Französisch, Spanisch oder Polnisch ablegen muss, bekommt sie heute nicht. Weitere Sprachen nehmen wir auf Anfrage auf, prüfen sie aber vorher fachlich — eine Ausgabesprache, deren Ergebnis wir nicht gegenlesen können, liefern wir nicht.

  • Das Archiv reicht 36 Monate zurück

    Der GDELT-Bestand umfasst drei Jahre. Ältere Vorgänge werden nur gefunden, soweit die Live-Suche sie heute noch anzeigt. Für Sachverhalte, die weiter zurückliegen, ist ein Archivrecherchedienst das passendere Werkzeug.

  • Laufzeit in Minuten, nicht in Millisekunden

    Volltextabruf und Einzelanalyse je Artikel brauchen Zeit; ein Screening läuft im Minutenbereich. Das Produkt ist für Stapelverarbeitung, Anlageprüfung und Vorgangsbearbeitung gebaut, nicht für eine Echtzeitmaske, die während der Kundenerfassung ein Ergebnis erwartet. Der reine Sanktionsabgleich ist als separater, synchroner Aufruf verfügbar und dafür schnell genug.

  • Abdeckung ist Indexabdeckung

    Was weder in der Suchmaschine noch im GDELT-Bestand auftaucht, findet auch NegativeNewsSearch nicht. Rein gedruckte Lokalpresse, geschlossene Foren, nicht indizierte Register und Berichterstattung, die aus dem Netz genommen wurde, liegen außerhalb der Reichweite. Das gilt für jedes Screening am Markt — nur wird es selten dazugesagt.

  • Paywalls bleiben Paywalls

    Zwei Fälle, und beide werden benannt statt verborgen. Ein Artikel, der lesbar ist, aber abgeschnitten wirkt, wird ausgewertet und ausdrücklich als möglicherweise unvollständig gekennzeichnet. Ein Artikel, der sich überhaupt nicht lesen lässt — harte Bezahlschranke, Bot-Sperre, PDF —, wird nicht stillschweigend verworfen: Er wird mit Link und Grund aufgeführt, damit er von Hand gesichtet werden kann. Das ist deshalb wichtig, weil der Gesamtwert ein Maximum ist: Ein Artikel, den niemand bewertet hat, kann ihn nur gesenkt haben, und Bezahlschranken treffen investigative Berichterstattung am härtesten. Lesbarer wird der Text für uns dadurch nicht — Sie erfahren nur, welche Quellen die Bewertung nicht abdeckt.

  • Falsch-Positive kosten Sichtungszeit

    Die Alias-Expansion erhöht die Trefferzahl bewusst, und der Sanktionsabgleich arbeitet unscharf. Beides ist gewollt, weil ein übersehener Treffer teurer ist als ein zu prüfender. Die Folge ist trotzdem echte Arbeit: Der Relevanzabschnitt je Artikel ist dafür da, diese Sichtung kurz zu halten, aber er nimmt sie Ihnen nicht ab.

  • Wir sind ein kleiner Anbieter

    Kein Konzern mit einer Rechtsabteilung pro Kontinent und keine dreistellige Referenzliste. Wenn Ihre Beschaffung einen Anbieter dieser Größenordnung verlangt, sollten Sie das früh klären. Was Sie stattdessen bekommen: direkten Zugang zu den Leuten, die das System gebaut haben.

Passung

Passt es zu Ihnen?

Gute Passung, wenn …

  • Sie Adverse Media als eigenen Prüfschritt dokumentieren müssen und der Nachweis heute aus Screenshots besteht.
  • Ihr Bestand internationale Gegenparteien enthält, besonders in Ländern mit schwieriger Presselage.
  • Sie Namen prüfen, deren Prüfung selbst vertraulich ist.
  • Sie das Screening in eine bestehende Anwendung oder Workflow-Strecke einhängen wollen, statt ein weiteres Portal zu bedienen.
  • Ihr Team auf Deutsch oder Englisch arbeitet.

Schlechte Passung, wenn …

  • Sie eine vollständige KYC-Suite mit PEP-Listen, Beteiligungsstrukturen und laufender Überwachung suchen.
  • Sie ein Ergebnis innerhalb von Sekunden in einer Erfassungsmaske brauchen.
  • Ihre Akten in einer anderen Sprache als Deutsch oder Englisch geführt werden.
  • Sie vollständige Sanktionslistenabdeckung über EU, OFAC und die CSL hinaus benötigen — UN, UK HMT oder SECO.
  • Sie eine automatisierte Freigabe ohne menschliche Sichtung erwarten.

Immer noch interessiert?

Dann lohnt sich ein Gespräch. Wir sagen Ihnen auch, wenn wir für Ihren Fall nicht das richtige Werkzeug sind.